66Beschreibung:

Das Bürogebäude der frühere “IBM“ Deutschlandzentrale befand sich in der Lyoner Straße 13 in der Bürostadt Frankfurt-Niederrad. Es bestand aus einem dreistöckigen Flachbau und einem zwölfstöckigem Hochhaus. 2004 erwarb die Deka Immobilien Investment GmbH Gebäude und Grundstück. Für den Rückbau des Gebäudes wurde die ICP mbH als Generalplaner beauftragt.

Der Rückbau der mit Schadstoffen wie Asbest und KMF belasteten Gebäudekonstruktion musste nach sehr hohen Qualitätsstandards erfolgen. Durch die Trennung des anfallenden Abbruchmaterials wurden die Kosten für die Entsorgung optimiert.

Für die Durchführung des Projektes “Rückbau Lyoner Straße 13” wurde die Firma EUROVIA Beton GmbH, Niederlassung Umwelt und Entsorgung Hofheim (ehemals Mörfelden) beauftragt.

Projektwert: 3,200,000 € . Wert der von ICP mbH Karlsruhe erbrachten Leistung: 130,000 €

Durch ICP ausgeführte Leistungen:

Die vom Generalplaner ICP durchgeführte Bausubstanzuntersuchung und Schadstoffidentifizierung bildete die Grundlage für den selektiven Rückbau des Bürogebäudes. Die Gebäudeuntersuchungen identifizierten neben den Bauschuttmassen u.a. Asbestbelastungen, glasfaserhaltiges Dämmmaterial (KMF), belastete Holzbauteile und teerhaltige Baustoffe, die somit getrennt entsorgt werden konnten. Erstellung der Ausschreibung sowie Mitwirkung bei der Vergabe gehörten ebenfalls zu den Aufgaben der ICP.

Anhand vorhandener Unterlagen und der Ergebnisse der Gebäudeuntersuchung wurde ein Entsorgung- und Rückbaukonzept erstellt. Für das Rückbaukonzept wurden im Vorfeld verschiedene Rückbautechniken auf ihre Anwendbarkeit untersucht und die passende Technik identifiziert.

Das Gebäude wurde im konventionellen Stil abgebrochen. Die anfallenden Schuttmassen wurden recycelt, oder wenn nicht anders möglich auf eine Deponie verbracht. Die ICP dokumentierte als örtliche Bauüberwachung die durchgeführten Arbeiten. Zusätzlich stellte sie den SiGeKo und führte die Beweissicherung durch (u. a. Schallpegel-, Staub- und Erschütterungsmessung).

Insgesamt wurden ca. 70.000 t Bauschutt, Bodenmaterial, Holz und gemischte Abfälle wiederverwertet oder entsorgt. Die Firma ICP überwachte und dokumentierte die ordnungsgemäße Entsorgung des anfallenden Materials.

 

 

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