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Beschreibung des Projekts:

Die Haus­müll­de­po­nie „Litz­holz“ soll­te in den bestehen­den Berei­chen tech­nisch ver­bes­sert und groß­zü­gig erwei­tert wer­den. Die Neu­pla­nung der Depo­nie umfass­te (ein­schließ­lich der Erwei­te­rung) etwa 25 ha. Der zukünf­ti­ge Erwei­te­rungs­be­reich soll zur Abla­ge­rung von Aschen und Schla­cken aus der Müll­ver­bren­nung genutzt wer­den.
Die Depo­nie hat in den bestehen­den Berei­chen eine Depo­nie­soh­le mit mine­ra­li­scher Dich­tung und zum Teil mit Kom­bi­na­ti­ons­dich­tung. Der bestehen­de Depo­nie­ab­schnitt wird ent­gast. Das gefass­te Sicker­was­ser wird einer Auf­be­rei­tung zuge­führt. Die wei­te­ren Deponieab­schnitte sol­len eine Kom­bi­dich­tung erhal­ten. Des wei­te­ren ist für die gesam­te Depo­nie eine Ober­flä­chen­ab­dich­tung (eben­falls Kom­bi­dich­tung) geplant.

Fer­tig­stel­lung: Okto­ber 1995

Geschätz­ter Pro­jekt­wert: ca. 15,3 Mio. €

Durch ICP ausgeführte Leistungen:

ICP führ­te für die oben beschrie­be­nen Maß­nah­men die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung (UVP) durch. Die UVP umfass­te sowohl eine Bestands­auf­nah­me der Umwelt­be­las­tun­gen als auch die Pro­gno­se zukünf­ti­ger Aus­wir­kun­gen auf Was­ser, Boden, Luft, Fau­na, Flo­ra und den Men­schen durch die geplan­te Depo­nie­er­wei­te­rung. Hier­zu wur­den zunächst geo­lo­gi­sche und hydro­geo­lo­gi­sche Erkun­dun­gen durch­ge­führt. Des wei­te­ren wur­de ein Boden­gut­ach­ten er­stellt und die Stau­b­e­mis­sio­nen in der nähe­ren Umge­bung der Depo­nie ermit­telt.
Die UVP beschrieb die zu erwar­ten­den Aus­wir­kun­gen der Depo­nie auf die Umwelt und die zu ergrei­fen­den Maß­nah­men, um die­se Aus­wir­kun­gen zu ver­mei­den, ver­min­dern oder aus­zugleichen. Hier­für wur­den die Durch­läs­sig­keit des Unter­grun­des ermit­telt und ver­schie­de­ne Aus­brei­tungs­be­rech­nun­gen ange­stellt.
Berück­sich­tigt wur­den bei der UVP Depo­nie­gas- und Sicker­was­se­re­mis­sio­nen, Gerü­che, Lärm und Stäu­be.